Traumatherapie

„Was uns verletzt hat, muss uns nicht für immer bestimmen.“

Enaktive Traumatherapie nach Ellert Nijenhuis

Manche Erlebnisse hinterlassen Spuren – nicht nur in unseren Gedanken, sondern tief in unserem Körper. Vielleicht kennen Sie das: Sie reagieren in bestimmten Situationen stärker, als Sie selbst verstehen können. Oder Sie fühlen sich oft wie abgetrennt von sich selbst, wie hinter einer Glaswand.

Das sind keine Zeichen von Schwäche. Es sind Zeichen dafür, dass Körper und Geist etwas erlebt haben, das nicht vollständig verarbeitet werden konnte. Traumatherapie unterstützt Sie dabei, diese Erfahrungen zu verarbeiten – Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.

Prof. Dr. Ellert Nijenhuis ist einer der weltweit führenden Traumaforscher und wurde für sein Lebenswerk international ausgezeichnet. Sein Ansatz – die enaktive Traumatherapie – versteht Körper, Geist und Umwelt als Einheit und arbeitet behutsam mit allen Anteilen der Persönlichkeit.

Wie zeigt sich Trauma? Erkennen Sie sich wieder?

Ihr Körper erinnert sich – auch wenn der Kopf vergessen möchte. Vielleicht zeigt sich das in ständiger Anspannung, in Schlafproblemen, in Reaktionen, die stärker sind als die Situation es verlangt. Was Sie erleben, hat einen Grund: Ihr Nervensystem hat gelernt, Sie zu schützen – und manchmal hört es nicht auf, obwohl die Gefahr längst vorbei ist.

Körper in Alarmbereitschaft

Sie fühlen sich selten wirklich entspannt. Schreckhaftigkeit, innere Unruhe und Anspannung begleiten Sie durch den Tag.

Gefühlsausbrüche

Sie reagieren in bestimmten Situationen heftiger, als Sie es selbst verstehen können – Wut, Tränen oder Ängste scheinen ein Eigenleben zu führen.

Abgetrennt von sich selbst

Das Gefühl, neben sich zu stehen. Sich selbst fremd zu sein. Als würden Sie Ihr eigenes Leben durch eine Glaswand beobachten.

Nachts keine Ruhe finden

Der Körper ist erschöpft, aber der Kopf kommt nicht zur Ruhe. Grübeln, Hochschrecken, diffuse Unruhe – und morgens das Gefühl, gar nicht geschlafen zu haben.

Nähe macht Angst

Sie sehnen sich nach Verbindung – und ziehen sich gleichzeitig zurück. Vertrauen fällt schwer. Irgendwann fragen Sie sich, ob echte Nähe für Sie überhaupt möglich ist.

Belastende Erfahrungen

Sie wissen längst, dass Ihre Kindheit nicht einfach war. Aber warum bestimmen diese Erfahrungen noch immer Ihr Leben? Warum wiederholen sich dieselben Muster?

Traumatherapie in Potsdam nach Ellert Nijenhuis körperbezogener Ansatz

Was ist ein Trauma?

Trauma entsteht nicht nur durch dramatische Ereignisse wie Unfälle oder Gewalt. Auch frühe Bindungserfahrungen, emotionale Vernachlässigung oder anhaltende Überforderung können Spuren hinterlassen.

Wenn Körper und Geist überfordert sind, können Erlebnisse nicht richtig eingeordnet werden. Sie bleiben im Körper gespeichert – als Anspannung, als Schreckhaftigkeit, als diffuse Angst oder als Gefühl der Leere.

Deshalb reicht Reden allein oft nicht. Traumatherapie bezieht den Körper mit ein – denn er erinnert sich, auch wenn der Kopf vergessen möchte. Die gute Nachricht: Was feststeckt, kann wieder in Bewegung kommen.

Die enaktive Traumatherapie geht davon aus, dass Körper, Geist und Umwelt zusammengehören. In der Therapie geht es darum, neue Erfahrungen zu machen: Sicherheit spüren, Handlungsfähigkeit zurückgewinnen, sich wieder als Ganzes erleben. Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.

Das Ziel: Dass Sie sich wieder lebendig fühlen – verbunden mit sich selbst und der Welt um Sie herum.

Wie Traumatherapie Sie unterstützt

Stabilisierung und Ressourcenaufbau Wir beginnen mit dem, was Sie stärkt. Was hilft Ihnen, sich sicher zu fühlen? Welche inneren und äußeren Ressourcen können wir aktivieren? Sie lernen Techniken, die Sie auch zwischen den Sitzungen nutzen können.

Arbeit mit dem Nervensystem Mit körperorientierten Ansätzen unterstütze ich Sie, wieder in Balance zu kommen. Sie lernen, Ihre Körpersignale zu verstehen und sich selbst zu regulieren – Schritt für Schritt.

Behutsame Annäherung Wir erkunden, was Sie an schweren Erfahrungen tragen. Immer in Ihrem Tempo. Sie entscheiden, wie nah wir herangehen – und wann wir pausieren.

Trauer und Integration Manchmal braucht es Raum, das Vergangene zu betrauern – was war und was hätte sein können. Das Ziel ist, dass die Vergangenheit ihren Platz findet, ohne Ihre Gegenwart zu beherrschen. Damit Sie wieder anknüpfen können – an sich selbst und an das Leben.

Therapie für alle Sinne mit Therapeutischem Schreiben, Gestalttherapie und enaktiver Traumatherapie
Behutsame Traumatherapie – Schritt für Schritt zur Integration

Der erste Schritt

Vielleicht haben Sie lange gezögert, sich Unterstützung zu suchen. Das ist verständlich. In einem unverbindlichen Erstgespräch können wir gemeinsam herausfinden, ob mein Ansatz zu Ihnen passt.

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